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PicoSEC-MCNet

PicoSEC-MCNet (Pico-second Silicon photomultiplier-Electronics & Crystal research Marie-Curie-Network) ist als Teil des Marie-Curie-Netzwerks ein sogenanntes Initial Training Network (ITN), gefördert durch die Europäische Union. Ziel dieses Projekts ist  Forschung und Entwicklung zu schneller Photondetektion und die Anwendung in den Bereichen Hochenergiephysik und Bildgebungsverfahren in der Medizin.

Gerade die relativ neuen Entwicklungen im Bereich von Silizium-Photomultipliern (SiPM) zeigen die Möglichkeiten, die Grundlagenforschung für neue Teilchendetektoren auch in anderen Anwendungen bieten. Zu nennen sind hier zum Beispiel bildgebende Verfahren in der Medizin, Materialforschung oder Experimente der Astrophysik. Solche Spin-Off-Erfolge sind auch Ziel dieses Programms.

Die speziellen Eigenschaften von neuartigen Photodetektoren wie Siliziumphotomultipliern eignen sich hervorragend für den Einsatz in der Kalorimetrie für zukünftige Hochenergiephysik-Experimente. Sie sind kompakt, unempfindlich auf den Einfluss externer Magnetfelder und bieten eine gute Verstärkung. Zusätzlich sind sie durch eine hohe Zeitauflösung aber auch attraktiv für Anwendungen in der Medizinphysik, wie zum Beispiel die Positron-Emissions-Tomographie (PET). Durch präzise Flugzeitinformationen der Photonen lässt sich die Auflösung dieses bildgebenden Verfahrens signifikant verbessern, mit direkten Konsequenzen für Patienten und behandelnde Mediziner.

Für diese beiden Anwendungen bieten sich einige gemeinsame Entwicklungen an, die in der PicoSEC-MCNet Initiative erforscht werden sollen. Die Detektorentwicklungsgruppe am KIP beteiligt sich an der Entwicklung der Ausleseelektronik sowie am Prototypenbau sowohl für Kalorimetrieprojekte bei zukünftigen Teilchenphysikexperimenten als auch für PET-Anwendungen.

 
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