KIP - Tieftemperatur-Teilchendetektoren - Atom- und Kernphysik
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Atom- und Kernphysik Auch in der Atom- und Kernphysik gibt es vielfältige Anwendungen von Tieftemperaturdetektoren. Hierzu zählt die Suche nach seltenen Zerfällen, wie dem sogenannten neutrinolosen Doppelbetazerfall (Abb 1). Die Beobachtung solcher Ereignisse würde Rückschlüsse auf die Ruhemasse der Elektron-Neutrinos erlauben. Die bisherigen Resultate geben zumindest eine untere Grenze für die Halbwertszeit des neutrinolosen Doppelbetazerfall an und somit eine obere Grenze für die Neutrinomasse. Eine vergleichbare Zielsetzung hat die Beta-Endpunkt-Spektroskopie bei der, das Spektrum der emittierten Elektronen am oberen Ende genau untersucht wird. |
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INFN, Genova, Italien |
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Einen ganz anderen Hintergrund haben Messungen, der Lamb-Verschiebung von superschweren wasserstoffähnlichen Systemen, wie U91+ die bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt durchführt werden. Von genauen Messungen der Lamb-Verschiebung erhofft man sich Einsichten über Terme höherer Ordnung in der Quantenfeldtheorie. Abb. 2 zeigt des Niveauschema von U91+ und eine Messung der relevanten Übergänge mit hilfe von konventionellen Ionisationsdetektoren. Es besteht die Hoffnung, dass die Auflösung diese Messung mit Hilfe von Tieftemperaturdetektoren mindestens um einen Faktor 10 gesteigert werden kann.
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GSI, Darmstadt
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