Kirchhoff-Institut für Physik

Das Kirchhoff-Institut für Physik (KIP) trägt den Namen eines herausragenden Physikers des 19. Jahrhunderts: Gustav Robert Kirchhoff, der 21 Jahre in Heidelberg wirkte. Seine weithin berühmten Vorlesungen über experimentelle und theoretische Physik zogen viele Studenten hierher. Kirchhoffs theoretische und experimentelle Forschungen sind außerordentlich vielseitig, sie umfassen elektrische, magnetische, optische, elastische, hydrodynamische und thermische Vorgänge. Allgemein bekannt sind seine Gesetze zur Verzweigung von Strömen. In die Heidelberger Zeit fällt die Entdeckung der Spektralanalyse zusammen mit Robert Wilhelm Bunsen und deren Anwendung auf die Sonnenstrahlung, mit der Kirchhoff die Astrophysik begründete, sowie die Formulierung des Strahlungsgesetzes, das zum Tor für die Quantenphysik wurde. Dieser Vielseitigkeit fühlt sich das KIP verpflichtet.

Physikalisches Kolloquium

22. Juni 2018 17:00 Uhr  Einstein, Bell, the Cosmos and You - recent tests of local realism

Prof. Morgan W. Mitchell, The Institute of Photonic Sciences, Barcelona, Local realism is the principle of locality (no instantaneous action-at-a-distance) joined to realism (the world and its properties exist whether or not we observe them). While it is typical for philosophers to question realism, in physics (as in common sense), realism was implicitly assumed until Niels Bohr and Wehner Heisenberg introduced the anti-realist Copenhagen Interpretation in 1927. Einstein's 1927-1935 arguments in support of local realism showed how Bohr's position describes a radically different understanding of physics and our relation to the physical world. In 1964 John Bell gave local realism a mathematical form, and showed that it was in principle testable. The first such Bell test was reported in 1970, and by now several generations of physicists have grappled with the problem of how to rigorously test a claim at the boundary of physics and philosophy. mehr...

Aktuelle Mitteilungen

Lehrpreis der Fakultät für Physik und Astronomie

In Anerkennung Ihrer herausragenden Beiträge zur Lehre der Fakultät erhalten Dr. Astrid Eichhorn (Bild mitte) und Prof. Björn-Malte Schäfer (Bild links) den Lehrpreis der Fakultät für Physik und Astronomie, verliehen durch Studiendekan Joerg Jaeckel (Bild rechts). Frau Eichhorn hat in Ihrer Vorlesung “Black Holes” ein schwieriges Thema mit Begeisterung vermittelt. Herr Schäfer hat in seiner “Theoretischen Physik III” mit viel Engagement und Motivation zum Verständnis der Elektrodynamik geführt.

Die Fakultät bedankt bei den Preisträgern für die exzellenten Beiträge zur Lehre.

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Kirchhoff-Institut für Physik
Im Neuenheimer Feld 227
D-69120 Heidelberg

Tel.: 06221 - 54-9100
info@kip.uni-heidelberg.de
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