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Technik von Morgen: Konferenz zu FPGAs im Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg

Campus-TV war in der Sendung vom 30. Oktober 2008 zu Gast im Kirchhoff-Institut für Physik, das eine große internationale Konferenz für Feld-Programmierbare Logik und Anwendungen, so genannte FPGAs, organisierte.

Campus-TV, das Fernsehmagazin der Universität Heidelberg und weiterer Partner, zeigt in der Sendung vom 30. Oktober im Gespräch mit Professor Udo Kebschull, was sich hinter dem Begriff ?Feld-Programmierbare Logik? versteckt und was man mit diesen Chips anfangen kann.

Professor Udo Kebschull belegt mit vielen Beispielen, dass FPGAs viel weniger kompliziert sind, als es sich anhört. So lässt er seine Studierenden mit Spielzeughubschraubern experimentieren, in denen solche Chips eingebaut sind. Anwendung finden sie auch bei der Videobearbeitung. FPGAs sind frei programmierbare integrierte Schaltkreise in Chips, die jeweils neu an ihre Aufgaben angepasst werden können. Ihnen, so meinen viele, gehört die Zukunft der Computertechnik. Vor allem, da sie nach der Anpassung nur eine Aufgabe bewältigen müssen, dies dann aber viel schneller können als normale Hardware.

Für Professor Udo Kebschull und seine Kollegen hat die Zukunft bereits begonnen. Sie sind an den großen Experimenten von CERN in Genf beteiligt. Im Detektor Alice lässt man in dem Beschleunigerring Protonen zusammenprallen, um zu erforschen, was nach dem Urknall passierte. Dabei entstehen nahezu unendlich große Datenmengen, die mit Hilfe von in Heidelberg entwickelten Computern ausgelesen werden müssen. Und diese Computer sind mit FPGAs bestückt.

Rückfragen bitte an:
Prof. Dr. Udo Kebschull
udo.kebschull(at)kip.uni-heidelberg.de

für Rückfragen zu Campus-TV:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
michael.schwarz(at)rektorat.uni-heidelberg.de

Irene Thewalt
Tel. 06221 542310, Fax 542317
presse(at)rektorat.uni-heidelberg.de

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