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Arbeiten Sie mit uns!

Experimentelle Teilchenphysik: Das ist Forschung an den Grenzen des Wissens, Zugang zu modernster Technologie, Integration in eine wahrhaft internationale Gemeinschaft von Wissenschaftlern. Wäre das etwas für Sie? Die Heidelberger ATLAS-Gruppe bietet regelmäßig Möglichkeiten zur Mitarbeit für Studenten, Doktoranden und Post-Doktoranden. Die Mitarbeiter der Gruppe freuen sich auch jederzeit über persönliche Anfragen.

Untenstehend finden Sie einige exemplarische Themen für Bachelor- und Masterarbeiten. Für mehr Informationen und aktuelle Anfragen über mögliche Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten wenden Sie sich bitte an:

 

Beachten Sie auch die Ausschreibungen unserer Graduiertenschulen!

 

Analyse: Optimierung von Suchen nach neuer Physik bei ATLAS für Daten bei 14 TeV (Masterarbeit)

Abgesehen von der Suche nach dem Higgs-Boson wurde der ATLAS-Detektor hauptsächlich dafür entworfen, um Signaturen neuer Physikphänomene jenseits des Standardmodells zu finden. Beispiele hierfür sind Supersymmetrie oder Extradimensionen. Während der ersten Datennahmephase am LHC bei einer Schwerpunktsenergie von 8 TeV wurden keine Hinweise auf solche Phänomene entdeckt. Im Jahr 2015 wird der LHC bei einer erhöhten Schwerpunktsenergie von 14 TeV anfahren, wodurch die Sensitivität für die Entdeckung neuer Physik stark erhöht wird. Wir suchen Masterstudenten, die sich für die Optimierung und Verbesserung der experimentellen Suchmethoden bei dieser erhöhten Schwerpunktsenergie interessieren. In der Arbeit sollen insbesondere Wirkungsquerschnittverhältnisse bestimmter Prozesse bei den beiden Schwerpunktsenergien von 8 und 14 TeV untersucht werden. Solche Studien ermöglichen es, die experimentelle Unsicherheit stark zu reduzieren. Im Rahmen der Arbeit soll die Sensitivität neuer Ansätze für verschiedene Modelle neuer Physik quantifiziert werden.

Analyse: Präzisionsmessung des W- und Z-Bosons mit dem ATLAS-Detektor (Bachelorarbeit)

Bei der Untersuchung des W- und Z-Bosons am LHC besteht eine der dominierenden Unsicherheiten in der Bestimmung des top-Quark-Untergrunds. Wir suchen einen Bachelorstudenten, der bei der Entwicklung einer neuen Methode zur Bestimmung dieses Untergrunds behilflich sein kann. Hierbei ist das Ziel nicht nur die Vermessung des Untergrunds selbst, sondern insbesondere auch die Bestimmung der Präzision, mit der er gemessen werden kann. Während der Bachelorarbeit lernt der Student sowohl die Standardtechniken zur Untergrundabschätzung, die momentan in ATLAS Anwendung finden, als auch welche die dominierenden Untergrundquellen bei der Vermessung von W- und Z-Bosonen sind. Grundlegendes Verständnis von C++ oder einer anderen Programmiersprache wird empfohlen.

Hardware: Inbetriebnahme des nMCM

Die ATLAS-Gruppe des KIP hat in internationaler Zusammenarbeit den Level-1 Kalorimeter-Trigger (L1Calo) des ATLAS-Detektors am LHC-Beschleuniger entwickelt, gebaut und während des ersten LHC Runs von 2009 bis 2012 sehr erfolgreich betrieben. Im Rahmen des laufenden ersten Detektor-Upgrades wurde das im L1Calo PreProzessor integrierte Multi-Chip-Modul (MCM) hier am Institut neu entwickelt, getestet und am CERN eingebaut. Durch Verwendung moderner, programmierbarer Logik-Gatteranordnungen (FPGAs) an Stelle des ehemaligen, ebenfalls in Heidelberg entwickelten ASICs ist es möglich, zusätzliche Funktionalität bei voller Rückwärtskomptabilität zu implementieren. Wir bieten die Mitarbeit bei diesem Projekt an, das unter anderem das Testen der eingebauten Hardware, die Entwicklung und Tests von Firmware sowie die Programmierung der Kontrollsoftware umfasst. Ebenso bietet es die Möglichkeit zur Datenanalyse und zu Simulationsstudien, mit dem Ziel den Betrieb des Triggers für den LHC Neustart in 2015 vorzubereiten, zu kalibrieren und zu optimieren.

 
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